Maschinenrichtlinie

Maschinenrichtlinie (2006/42/EG)


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Die Richtlinie enthält Anforderungen an Hersteller zur Gewährleistung, dass deren Produkte bei Lieferung sicher sind. Ihr Geltungsbereich reicht von Industriemaschinen bis hin zu Haushaltsgeräten. Zur vollständigen Einhaltung der Richtlinie ist es erforderlich, dass andere eventuell anwendbare EG-Richtlinien, z.B. Niederspannungsrichtlinie, berücksichtigt werden.

 

Intention des Gesetzgebers

Die Förderung der Industrie durch die Reduzierung von Handelsbeschränkungen innerhalb des EU-Binnenmarktes mit Hilfe einer gemeinsamen Politik hinsichtlich Sicherheit und Maschinenbereitstellung im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).

 

Geltungsbereich

Im Wesentlichen die meisten Maschinen, die entweder vollständig oder teilweise vollständig sind und die über mindestens ein bewegliches Teil, Baugruppen wie die in Abfüll- oder Fahrzeugmontageanlagen, austauschbare Geräte zur Veränderung der Funktionsweise einer Maschine und Sicherheitskomponenten verfügen.


Das Hauptaugenmerk liegt auf der Sicherheit und einige Produkte, denen ein erhöhtes Gefahrenpotential gegenüber dem Bedienpersonal beigemessen wird, erfordern unabhängige Tests durch eine bestellte und benannte Stelle, deren technische Kompetenz für die Ausführung solcher Tests geprüft wurde. Diese Produkte sind in Anhang IV der Richtlinie bestimmt.


Aktuelle gesetzliche Einbindung

Die Richtlinie 2006/42/EG wurde mit der Supply of Machinery (Safety) Regulations 2008 (SI 2008/1597) für das UK-Recht umgesetzt. Für Maschinen, die vor dem 29. Dezember 2009 in die Lieferkette gelangt sind, gelten die Anforderungen der Richtlinie 98/37/EG.

 

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